kinda late and sometimes too (good to be true)
my halloween highlights
CLA: der Karaoke von Bob und Peter beim Sprecher-Event: die Herren Originalsprecher sind durchaus dazu in der Lage, sich selbst gehörig auf die Schippe zu nehmen…
Delphi: alle Erwartungen tausendfach übertroffen...
war anfangs ein wenig enttäuscht, weil es so viele Tracks von der BNO1 gab, die ich schon ein paar mal live gehört hatte... man hört die Sachen zwar immer wieder gerne, aber ich wollte halt lieber ein paar neue Tracks hören... aber dann wurde ja alles gut und danach noch viel besser...
einzige leichte Enttäuschung für mich: G(u)itarrero Comedown hätte ich lieber in der Version von BNO2 gehört... die dreckige Gitarre rockt da einfach besser (und länger)...
ein paar mehr Tracks von BNO2 wären übrigens auch nicht verkehrt gewesen...
aber ich will ja nicht nur meckern:
sehr gut gefallen haben mir Carstens Solo-Acoustic-Einlagen...
und Carsten: behalte das Mikro beim nächsten Mal einfach hinten bei den Drums und mach vielleicht so bei allen 2-3 Tracks ne kurze Ansage... das lockert so einen Instrumental-Gig einfach wunderbar auf und hilft, die Distanz zwischen Band und Publikum zu überwinden, die ansonsten einfach zwangsläufig bei so einem Instrumental-Gig entsteht...
was red ich, mach einfach zu jedem Track ne Ansage und nenn dabei gerne immer auch den Titel... ich selbst bin nämlich meilenweit davon entfernt, die Titel alle zuordnen zu können...
dafür könnte man dann (meiner Meinung nach) auch SEHR GERNE auf die eingespielten Hörspielsequenzen verzichten... ich persönlich finde nicht, dass die viel zur Atmo des Gigs beitragen... eher im Gegenteil...
meine persönlichen Highlights: die „sensiblen“ Stücke „China Beware the Beauty“ und „Kinda Sad and Sometimes Too“... live einfach nur traumhaft...
auch “Pitty Mrs. Pretty” ist live grandios…
der Gig wurde mit der Zeit einfach immer besser, schade nur, dass das Publikum mit der Zeit immer überschaubarer wurde...
denn das beste war ja wohl die Zugabe:
„The Lonely Monk“... wie geil ist das denn live!!!
nicht zu toppen??? aber klar doch, wenn man danach noch „Transfer Please“ raushaut, den absoluten Live-Kracher, der durch die Decke geht... wie geil war das bitte, als „Transfer Please“ seinem Höhepunkt entgegenstrebte und immer schneller und immer dynamischer wurde... pure sex, trip to the moon, da heb ich ab.... wer diese Zugabe im Delphi verpasst hat, der darf sich jetzt bitte aber ganz gepflegt mal kräftig selbst in den Arsch beißen, denn so was Geiles wird’s ganz bestimmt so schnell nicht wieder geben (oder doch???)... Carsten hatte Blasen an den Fingern danach, ich hab es selbst gesehen...
also, Leute, der Bandstand-Gig war einfach nur schweinegeil, ich hoffe, ich konnte das einigermaßen rüberbringen
