@ DrTerreano: Der lange Beitrag ist doch kein Problem - im Gegenteil: Danke für die statistischen Hinweise zu den Originalen. Wollte auch einen Song-für-Song-Kommentar schreiben, was ich hiermit tue:
Anymore questions???:
Druckvoller Start mit hohem Wiedererkennungswert - ein Klassiker, der nicht fehlen durfte! Und endlich ohne den nervigen "Sprechgesang" aus Folge 29.
The lonely monk:
Sehr spritzig und nah am Original - eine der besten Gute-Laune-Nummern.
Grace for all or a few:
Sehr cool - klingt an einigen Stellen wie Spliff. Die Sounds sind wirklich nah am Original. Allerdings finde ich, dass der Bass im Original wesentlich deutlicher zu hören war.
Pitty Mrs. Pretty:
Bisher war immer von "Pity" zu lesen, was ja auch Sinn ergibt. Ist "Pitty" nun ein Tippfehler oder wirklich der Originaltitel? Carsten, bitte klär uns doch kurz auf!
Musikalisch absolut überzeugend umgesetzt. Vom Sound und vom Feeling her ist hier die Schnittmenge mit dem anderen CB(Christian Bruhn), den ich vor allem wegen des Captain-Future-Soundtracks verehre, am größten (vgl. Joan).
China beware the beauty:
Der Sound der Hauptmelodie kommt zwar nicht ganz so fließend daher wie im Original, aber dennoch eine schöne Umsetzung, vor allem mit dem Anfang.
Eva´s decision:
Auch sehr gelungen, vor allem die druckvolle erste halbe Minute. Hätte mir gewünscht, dass dieser Part später noch einmal aufgegriffen worden wäre.
Gitarrero comedown:
Genial, insbesondere diese melancholische Grundmelodie. Bin aber etwas verwirrt: Auf BNO 2 soll Gitarrero Comedown Pt. I drauf sein, diese Melodie kommt hier aber erst später, so als ob es Pt. II wäre. Kann mir hier jemand weiterhelfen? Finde den Part aufgrund der genialen Synthi-Sirenen auf BNO 2 viel besser, dennoch fügt er sich in dieser Version gut ein. Hier liegt der Schwerpunkt eben auf dieser genialen ruhigen Melodie.
Kinda sad and sometimes too:
Ebenfalls genial, so schön melancholisch und von der Melodie her auch sehr ähnlich zum Vorgängerstück.
S.O.B.:
Ganz nett, aber für meinen Geschmack etwas zu locker-flockig.
European influenca:
Unglaublich: Hätte nicht für möglich gehalten, dass dieses (auch von mir immer für eine Gitarre gehaltene)Riff noch mal so originalgetreu reproduziert werden kann. Allein für diese zwei Minuten lohnt sich schon der Kauf der CD.
Simple rhythm:
Ähnlich wie S.O.B. versetzt mich dieses Stück (im Gegensatz zu den meisten anderen) nicht in Begeisterung. Schön, aber irgendwie etwas beliebig. Allerdings cooler Basslauf. Hätte aber aufgrund des Videos von den Proben erwartet, dass der Bass mehr im Vordergrund stehen würde.
Slap, clap, trap, say byebye:
Für mich ein Schock, da ich mich auf dieses Stück besonders gefreut hatte, aber diese Overdub-Melodie (die ja laut DrTerreano auf den Hörspielen fast nie zum Einsatz kam) gar nicht kannte. Die zerstört leider die melancholische Atmosphäre des Backing Tracks, dessen subtile Veränderungen leider im Hintergrund völlig untergehen. Dass ausgerechnet dieses eher düstere Stück mit so einer aufgesetzt fröhlichen Melodie kombiniert wurde, kann ich immer noch nicht fassen. Sehr schade. Könnte mir denn irgendjemand hier helfen, an die aus den Hörspielen zusammengeschnittene Komplettversion ohne Overdub zu kommen. Bei 37 Einsätzen müsste es da ja eine vollständige Fassung geben, oder?
Noch eine Frage an Carsten: Handelt es sich bei der merkwürdigen Interpunktion "Slap, Clap. Trap, Say Byebye" (auch) um einen Tippfehler? Ist da nicht das letzte Komma mit dem Punkt vertauscht worden.
Transfer please:
Sehr gut umgesetzt - kaum zu glauben, dass es sich um eine Neuaufnahme handelt.
Was den hidden Ext. Jam angeht: Solche Jam-Sessions sind zwar sicherlich ein Riesenspaß für die beteiligten Musiker, was man ja auch deutlich hört - vor allem am Ende

Aber ehrlich gesagt finde ich es langweilig, das anzuhören. Als Hintergrundmusik durchaus angenehm, aber konzentriert anhören werde ich das bestimmt nicht ein zweites Mal.
So, bei aller Kritik, ist Carsten und seinen begnadeten Bandkollegen wieder ein sehr geiles Album mit zahlreichen Highlights gelungen, das bei mir in Dauerrotation läuft und natürlich Lust auf Nachschlag in Form von BNO 4 macht!
Die Konzertkritik gibt's dann morgen.